Scheuer- & Abriebprüfgeräte

Nassabrieb, Scheuer- und Reinigungsbeständigkeit prüfen
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Scheuerprüfung und Nassabrieb

Scheuer- und Abriebprüfgeräte werden eingesetzt, um die Widerstandsfähigkeit von Beschichtungen gegen wiederholte mechanische Beanspruchung zu bewerten. Dazu gehören insbesondere Prüfungen der Nassabrieb-, Scheuer- und Reinigungsbeständigkeit.

Automatische Prüfsysteme ermöglichen reproduzierbare Prüfabläufe mit definierter Hublänge, Geschwindigkeit, Zyklenzahl und Prüflast. Unterschiedliche Scheuerwerkzeuge, Gewichte, Probenhalter und Flüssigkeitsdosierungen erlauben die Anpassung an verschiedene Normen und Beschichtungssysteme.

Das automatische ZAA 2600.SW Scheuer- und Nassabriebprüfgerät kombiniert frei einstellbare Prüfparameter, speicherbare Prüfprofile und eine modulare Auswahl normbezogener Scheuersets.

Produkte

Wofür werden Scheuer- und Abriebprüfgeräte eingesetzt?

  • Prüfung von Nassabrieb, Scheuer- und Reinigungsbeständigkeit
  • Bewertung der Widerstandsfähigkeit von Farben, Lacken und Beschichtungen
  • Qualitätskontrolle über Chargen, Produktionslinien und Standorte hinweg
  • Vergleichsmessungen bei Rezeptur-, Prozess- oder Rohstoffänderungen
  • Entwicklung und Optimierung neuer Beschichtungssysteme
  • Bewertung der Beständigkeit gegen wiederholte Reinigung und mechanische Beanspruchung
  • Prüfung nach festgelegten Normen und kundenspezifischen Prüfvorschriften

Vorteile auf einen Blick

  • Reproduzierbar: definierte Hublänge, Geschwindigkeit, Zyklenzahl und Prüflast
  • Normgerecht konfigurierbar: unterschiedliche Scheuersets für internationale Prüfnormen
  • Effizient: speicherbare Prüfprofile für wiederkehrende Serienprüfungen
  • Flexibel: verschiedene Scheuerwerkzeuge, Gewichte und Probenhalter
  • Erweiterbar: optionale Flüssigkeitsdosierung für Nassabrieb- und Reinigungstests
  • Praxisgerecht: geeignet für Labor, Qualitätssicherung und Entwicklung

Normbezogene Scheuersets

Für unterschiedliche Prüfverfahren stehen passende Scheuersets und Halter zur Verfügung. Das benötigte Zubehör richtet sich nach der anzuwendenden Norm, der vorgesehenen Prüflast und dem verwendeten Scheuermaterial.

  • 43010940 / ACC1460: Scheuerset für ASTM D2486
  • 43010942 / ACC1462: Scheuerset für ASTM D3450
  • 43010944 / ACC1464: Scheuerset für ASTM D4213
  • 43010946 / ACC1466: Scheuerset für ASTM D4828
  • 43010948 / ACC1468: Scheuerset für ISO 11998
  • 43010949 / ACC1469: Universalhalter für unterschiedliche Prüfaufbauten

Hinweis: Prüfkraft, Scheuermaterial, Probenwanne und Flüssigkeitsmenge müssen entsprechend der jeweiligen Norm beziehungsweise Prüfvorschrift festgelegt werden.

ZAA 2600.SW – automatisches Scheuer- und Nassabriebprüfgerät

Das 43010103 / ZAA 2600.SW ist ein automatisches Linearhubgerät für Scheuer-, Nassabrieb- und Reinigungsbeständigkeitsprüfungen. Prüfparameter können über den Touchscreen eingestellt und für wiederkehrende Prüfabläufe gespeichert werden.

  • frei einstellbare Hublänge und Hubgeschwindigkeit
  • programmierbare Zyklen- beziehungsweise Doppelhubzahl
  • speicherbare Prüfprofile für wiederkehrende Anwendungen
  • unterschiedliche Scheuersets für ASTM- und ISO-Prüfverfahren
  • Probenwanne und Halterungen für definierte Prüfaufbauten
  • optionale Flüssigkeitsdosierung für Nassabrieb- und Reinigungstests
  • modulare ZAA-2600-Plattform für weitere Prüfverfahren
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Flüssigkeitsdosierung bei Nassprüfungen

Bei Nassabrieb- und Reinigungsbeständigkeitsprüfungen kann eine definierte Menge an Wasser, Reinigungsmedium oder Prüfflüssigkeit erforderlich sein. Eine optionale Peristaltikpumpe ermöglicht die kontrollierte Zuführung während des Prüfablaufs.

  • kontrollierte Dosierung während der Prüfung
  • geeignet für wiederkehrende Nassabriebtests
  • reduzierter manueller Dosieraufwand
  • gleichmäßigere Prüfbedingungen bei Serienprüfungen
  • Dosiermenge entsprechend Norm oder interner Prüfvorschrift einstellbar
  • ACC1616: Peristaltikpumpe zur Flüssigkeitsdosierung

Typischer Ablauf einer Scheuer- oder Nassabriebprüfung

  1. Anzuwendende Norm oder Prüfvorschrift festlegen.
  2. Passendes Scheuerset und Scheuermaterial auswählen.
  3. Prüfmuster in der vorgesehenen Probenwanne oder Halterung fixieren.
  4. Erforderliche Prüflast und Gewichtskombination montieren.
  5. Hublänge, Geschwindigkeit und Zyklenzahl einstellen oder ein gespeichertes Prüfprofil auswählen.
  6. Bei Nassprüfungen Prüfflüssigkeit und Dosierung vorbereiten.
  7. Prüfung starten und den Ablauf kontrollieren.
  8. Prüfmuster nach der festgelegten Zyklenzahl entnehmen.
  9. Abrieb, Beschädigung oder Reinigungswirkung entsprechend der Prüfvorschrift bewerten und dokumentieren.

Auswahl des passenden Prüfsystems

Die Gerätekonfiguration richtet sich nach Norm, Beschichtungssystem, Prüfmuster, Prüflast, Scheuermaterial und der Frage, ob trocken oder mit Flüssigkeitszufuhr geprüft wird.

  • Norm: beispielsweise ASTM D2486, ASTM D3450, ASTM D4213, ASTM D4828 oder ISO 11998
  • Scheuerset: passend zur anzuwendenden Prüfvorschrift auswählen
  • Prüflast: Gewicht und Halter entsprechend dem Prüfverfahren konfigurieren
  • Prüfmuster: Größe, Dicke und Fixierung berücksichtigen
  • Scheuermaterial: Schwamm, Bürste oder anderes Material gemäß Prüfvorschrift verwenden
  • Flüssigkeitsdosierung: bei Nassprüfungen Menge und Medium festlegen
  • Serienprüfung: speicherbare Prüfprofile und automatische Dosierung berücksichtigen

Auswahlhinweis: Nennen Sie uns die anzuwendende Norm, das Beschichtungssystem, die Prüflast und das vorgesehene Scheuermaterial. Wir empfehlen Ihnen die passende Kombination aus Prüfgerät, Scheuerset, Gewichten und Flüssigkeitsdosierung.